Hutpflege – leicht gemacht
Alle Hüte aus Filz, Stroh oder Stoff sollten immer umgedreht (also auf dem Kopf stehend) gelagert werden, sonst verformt sich schnell der geschwungene Rand.
Das Gleiche gilt für nasse Hüte. Diese sollte man aber nur bei Zimmertemperatur trocknen lassen, bei zuviel Hitze laufen sie ein, wie zu heiß gewaschene Pullover.
Druckstellen und Dellen kann man mit Wasserdampf entfernen (z.B. mit Hilfe eines Teekessels). Schließlich werden in der Herstellung alle Hüte mit Hitze und Feuchtigkeit und Druck geformt.
Staubige Hüte mit einer Kleiderbürste von oben gesehen immer nur in einer Richtung - gegen den Uhrzeigerverlauf - bürsten, dann wird der Staub von der Oberfläche entfernt und nicht in die Oberfläche eingebürstet.
Strohhüte, vor allen Dingen Panamahüte, haben den Ruf unverwüstlich zu sein. Richtig - aber nur da wo sie herkommen - in den Tropen! Dort bleibt die Palmfaser durch die hohe Luftfeuchtigkeit feucht, weich und geschmeidig. In Europa trocknet die Faser bei der trockenen Luft aus, vor allem bei der winterlichen Heizungsluft. Deshalb, bevor sie den Hut rollen, unter die Dusche, falls Sie keinen Zigarren-Humidor haben (auch Zigarren brauchen Feuchtigkeit, wie in Cuba).
Beim Tragen nicht vorne im Kopf den Hut zusammenquetschen, dann bricht er bestimmt. Feine Materialien benötigen eine sanfte Behandlung!
Die Reinigung von Filzhüten ist schwierig, wenn überhaupt sollte sie im Hut- oder Textilfachgeschäft durchgeführt werden.
Stoffmützen nimmt aber auch jede chemische Reinigung an.
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